Nachhaltiger Versand

UNSER BEITRAG FÜR EINE GUTE ZUKUNFT:

Das Thema C02 Kompensation ist zwar über die Jahre populärer geworden, dennoch tauchen immernoch viele Fragezeichen auf. Hier findest Du alle Informationen, wie & warum wir unseren Versand umweltfreundlich gestalten.


Inhaltsverzeichnis

  • Wie funktioniert C02 Kompensation?
  • Unsere Ansprüche an Kompensations-Partner
  • Konkret: Diese Projekte unterstützen wir
  • Grenzen der CO2 Kompensation & unsere Pläne für die Zukunft

Wie funktioniert C02 Kompensation?

Das grundlegende Prinzip ist einfach. Bei jedem Paket, welches wir zu unseren Kunden versenden, wird durch den Transprort CO2 ausgestoßen. Dieses schadet der Umwelt und treibt die Erderwärmung voran.


Diese Umweltbelastung soll nun wieder neutralisiert werden. Und dafür bezahlen wir jemanden, der an einer anderen Stelle CO2 einspart bzw. dafür sorgt, dass CO2 gebunden wird.

Natürlich ist der CO2 Ausstoß beim Transport immernoch da. Aber die Menge an C02 auf der Welt ist durch die Kompensation gleichgeblieben.

Wie läuft die CO2 Kompensation in unserem Shop ab?

Dein Paket ist in unserem Shop Klimaneutral. Immer & Automatisch. Es gibt keine Mindestbestellmenge, keine Checkbox und keinen Aufpreis für Dich.

So läuft es konkret ab:

1.

Du kannst ganz normal in unserem Onlineshop bestellen. Jedes Paket wird von uns gleich behandelt und in jedem Fall klimanetral versendet. Für Dich entstehen keine Kosten.


2.

Dein Paket wird Dir aus Deutschland zugestellt. Wir haben bereits darauf geachtet, einen umweltfreundlichen Versandpartner zu wählen (DHL). Trotzdem wird für jedes Paket eine gewisse Menge CO2 ausgestoßen.


3.

Deine Sendung wird durch eine CO2 Kompensation klimaneutral. Das ausgestoßene CO2 wird durch unsere Partner kompensiert. Details zu den Umweltprojekten, welche wir unterstützen, fndest Du in diesem Beitrag.


Wie wird die Kompensation berechnet?

Wir kompensieren pro Paket eine festgelegte Menge CO2, die den Emissionen unseres Standart Pakets entspricht.


Wir sind uns nicht ganz sicher, welche Entfernung ein durchschnittliches Paket aus unserem Shop zurücklegt. Aus diesem Grund haben wir für unsere Berechnungen eine konservative Schätzung von 1.000 Kilometern pro Paket gewählt.

Dazu muss man wissen, dass die Logistik in Deutschland schon deutlich CO2 bewusster agiert, als noch vor einigen Jahren. Trotz der großen Distanzen, wird pro Paket relativ wenig CO2 ausgestoßen.


Ein Beispiel: Legt ein Paket 2.000 Kilometer zurück (das ist die Strecke von Texas nach New York) dann resultiert dies ungefähr in so viel CO2, wie eine Fahrt von drei Kilometern in einem durchschnittlichen Auto.

Unsere Ansprüche an die Kompensations-Partner

Natürlich ziehen wir nicht selbst los und pflanzen nach jedem Paket einen Baum - das wäre nicht effizient. Stattdessen unterstüttzen wir eine dafür spezialisierte Organisation - doch den richtigen Partner zu finden war nicht einfach.


Es gibt viele unterschiedliche Arten des CO2-Ausgleichs. Kompensationen können Projekte umfassen, die CO2 in Bäumen, Böden oder Feuchtgebieten speichern.
Es kann sich aber auch um Projekte handeln, welche die Emissionen, zum Beispiel von Produktionsanlagen, reduzieren.

Die folgenden vier Kriterien waren bei der Wahl des passenden Partners für Uns entscheidend:


1. Zusätzlichkeit


Die CO2-Kompensation muss zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen führen, die sonst nicht stattgefunden hätte.


Das bedeutet beispielsweise keine Investitionen in bereits geschützte Nationalparks.


2. Dauerhaftigkeit


Es sollte sich nicht um eine kurzfristige Lösung handeln. Das eingefangene CO2 muss für immer oder für eine sehr, sehr lange Zeit gespeichert werden. Ansonsten ist die Kompensation nichts wert, sondern verschiebt das Problem nur weiter in die Zukunft.

3. Keine Doppelzählung

Kompensationen sind eine einmalige Angelegenheit. Ihre Wirkung lässt sich nicht versehentlich zweimal erfassen - das sorgt für Transparenz und macht die Berechnung von gespeichertem CO2 erst möglich.


4. Überwachung und Verifizierung

Gute Kompensationen müssen das tun, was sie tun sollen – und das muss überprüft werden können. Wie viel CO2 wird tatsächlich eingespart? Wie viel Geld kostet die Kompensation pro Tonne tatsächlich? All diese Fragen müssen eindeutig geklärt werden.


Über unseren Partner Pachama

Die stehenden Wälder nehmen 30 % aller jährlichen CO2-Emissionen des Menschen auf – und trotzdem fällen wir weiterhin die Wälder - überall auf der Welt.

Dagegen unternimmt Pachama etwas - nicht nur durch die Aufforstung, sondern auch durch den Schutz von bestehenden Wäldern.

Wir sind uns bewusst: Bäume sind keine perfekte Lösung. Sie können abgebrannt, gerodet oder von Schädlingen befallen werden.


Allerdings lässt es sich nicht leugnen, dass die Erhaltung unserer bestehenden Wälder und das Aufforsten mit neuen Bäumen gut für unseren Planeten ist.

Konkret: So wird unser Versand Klimaneutral

Sie unterstützen mit Ihrer Bestellung Bauern und Landbesitzer auf der ganzen Welt. Die sorgen dann dafür dass bestehende Wälder geschützt werden und alle Lebewesen in ihrem Inneren ihre Heimat behalten können.


Kaufst Du eine Fitnessuhr bei Uns, unterstützt Du das Jari Pará-Waldschutzprojekt im Amazonas-Regenwald. Dieses Projekt umfasst 496.988 Hektar Tropenwald (> 5x die Fläche von Berlin) in Brasilien, in dem mehr als 2.400 Arten der Tier- und Pflanzenwelt geschützt werden.

Bei diesem Projekt handelt es sich um ein nach Verified Carbon Standard zertifiziertes Projekt, die von Pachama mit Hilfe von künstlicher Intelligenz, Satellitenbildern und Fernüberwachungstechnologie überwacht werden.


Unser Preis pro Tonne deckt die Projektkosten für den Schutz des bestehenden Waldes, die Erhöhung der Biomasse durch verbesserte Waldbewirtschaftungspraktiken und die Überprüfung des Projektfortschritts. Wir wollen uns aber einmal genauer anschauen, wohin das Geld fließt. Am Ende des Tages ist auch Pachama ein Unternehmen.


Für jeden Euro, den wir an Pachama abgeben, gehen 20 Cent als Provision an Pachama. 80 Cent fließen direkt in die Aufforstungsprojekte – genauer gesagt an die Menschen, die das Land besitzen und die Bäume schützen. Hier eine kurze Auflistung, was unter Anderem von dem Geld bezahlt wird:


20 % für Pachama

  • Bezahlung von Satellitenbildern
  • Personalausstattung
  • Erstprüfung der Projekte und Überwachung

80 % für das Projekt

  • Instandhaltung & Techniker
  • Überwachung & Techniker
  • Büro & Verwaltungspersonal
  • Rechtliches

Warum bestehende Wälder schützen, anstatt neue Bäume zu pflanzen?

Die kurze Antwort ist, dass beide Aktionen unerlässlich sind – und deswegen tut Pachama beides. Neue Bäume brauchen Jahre, um zu wachsen, wogegen ausgewachsene Wälder bereits CO2 kompensieren.


Darüber hinaus sind die bestehenden Amazonaswälder Heimat von 10 % der weltweit bekannten Arten (mit allein über 2,5 Millionen Insektenarten) und 40.000 verschiedenen Pflanzen. Die Bewahrung dieser Ökosysteme und die Unterstützung lokaler Gemeinschaften, die sie schützen, sind ebenfalls hervorragende Nebeneffekte der Erhaltung bestehender Bäume.

Leider führt die illegale Rodung des Regenwaldes zur Abholzung von drei Fussballfeldern pro Minute. So haben wir bereits rund 17 % des gesamten Waldes verloren. Projekte wie diese versuchen, diesen Verlust zu verlangsamen und zu verhindern.

Grenzen der CO2 Kompensation & unsere Pläne für die Zukunft

Um es klar zu sagen: Kompensationen sind kein Ersatz für Maßnahmen zur Reduzierung unseres CO2-Fußabdrucks.

Vielmehr sind sie ein letzter Ausweg, um Emissionen auszugleichen, die wir derzeit nicht vermeiden können.

Wir sind immer auf der Suche  nach klimafreundlichen Lösungen und auch im allgemeinen Geschäftsbetrieb umweltbewusst.